MARGARETENHOF -Erste Eindrücke vom Margaretenhof
Bericht von Svenja

Ich dachte mir am Anfang als ich diese Regeln erklärt bekommen habe und mir der Tagesablauf vorgeführt wurde, das ist ja wie im Knast.
Aber man gewöhnt sich dran und weiß, dass die Erzieher dir noch viel mehr streichen können, wenn sie es wollen. An manchen Tagen will man einfach nur Heim, aber wenn man dann aus seinem Zimmer Fenster schaut in die schöne Aussicht guckt, bekommt man das Gefühl, alles wird gut. Hier gehen auch vier Wochen sehr schnell vorbei , weil du viel arbeitest und sehr früh schlafen gehst. Man merkt schon nach der 1. Woche das man auch ohne Alkohol Spaß haben kann. Z.B wen man bei einem Ausflug sonntags laute peinliche Musik aufdreht und tanzt.
Man kann auch Spaß haben mit den Tieren. Z.B. mit den Lamas, wie sie mit dir rumhüpfen. Mit den Pferden wenn man übers Feld trabt und wenn man beim Treiben von den Ziegen zusiehst, wie sie im Stall rumrennen und auf Schubkarren springen oder im Misthaufen schwimmen gehen. Man kann sich hier das Leben aber auch zur Hölle machen mit Konsequenzen.
Was wir auch immer den Tieren vorhalten ist der Satz : "IHR HABT AUCH EINEN GRUND WARUM IHR HIER SEIT!"

