Chronologie

1994 gründete Dipl.-Handelslehrer Hans Herznach, Wirtschaftspädagoge in der Aus- und Fortbildung, die GeSo ( Gesellschaft für Sozialprojekte und Jugendhilfe). Unterstützt wurde er von  Anfang an von seiner Ehefrau Ruth. Zunächst war ein Lehrlingsheim in  Trier-Ruwer in der Nähe der Handwerkskammer vorgesehen. Es wurden jedoch bereits im Laufe des ersten Jahres Jugendliche im Rahmen der stationären Jugendhilfe im jetzigen Jungenhaus betreut. Schwerpunkt war bereits zu Beginn die schulische und berufliche Ausbildung der Jugendlichen.

Die gute Infrastruktur in der Nähe und ein engagiertes Mitarbeiterteam machten die weitere Entwicklung möglich. Im Laufe der Zeit wurden aus einer kleinen gemischten Wohngruppe in Trier-Ruwer differenzierte pädagogische Konzepte entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Zunächst wurde die Gruppe nach Jungen und Mädchen getrennt und jeweils in verschiedenen Häusern und Örtlichkeiten untergebracht.

1999 übernahm Nikolaj Stöckle-Jacob die pädagogische Leitung. Der approbierte Diplompsychologe entwickelte gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsleitung weitere pädagogische Konzepte für die Jugendhilfe. Desweiteren war die stetige Qualitätsentwicklung ständiges Anliegen des qualifizierten EFQM-Assessors. Die Konzepte wurden so entwickelt, dass sie pädagogisch und wirtschaftlich einen festen Bestand haben.

Nach der Aufteilung in Mädchen- und Jungenhaus (1996), wurde 1998 eine intensivpädagogische Jungenwohngruppe (Kuckuckshaus) gegründet. Seit 2001 besteht eine enge Kooperation mit einer Außenklasse der Martin-Luther-King-Schule (Schule mit Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung).  

Für Jugendliche, die einen kleineren engeren Betreuungsrahmen benötigen,wurde 1999 eine familienähnliche Wohngruppe in Igel (Nähe Trier) gegründet. Hier wohnen Jugendliche in einem großen Wohnhaus  gemeinsam mit dem Hauselternpaar in einer familiären Gemeinschaft.

2003 wurde ein pädagogisch-landwirtschaftliches Projekt auf einem großen Biobauernhof in Ferschweiler (Eifel) entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Hier gilt das Motto „Arbeit statt Schule“.

Für Kinder und Jugendliche die einen kleinen verbindlichen Beziehungsrahmen benötigen sind im Laufe der Zeit mehrere Betreuungsstellen entstanden. Hier nehmen pädagogisch qualifizierte Familien jeweils ein bis zwei Jugendliche/Kinder in ihre Familie auf.

Seit April 2010 gibt es unsere neue intensivpädagogische Mädchenwohngruppe auf dem Margaretenhof in Schöndorf mit Schwerpunkt tiergestützte Pädagogik.

Seit Anfang 2016 stellt die Wohngruppe „Haus Karibu“ für junge unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) einen weiteren Baustein im Jugendhilfeangebot der GeSo dar, welcher den aktuellen Bedarfen in der Jugendhilfe Rechnung trägt.

Das Engagement aller Mitarbeiter/innen und das Ziel die gute Arbeit immer noch besser machen zu wollen, ist mit Grund dafür, dass im Laufe der letzten Jahre in der GeSo viele nachweisbare pädagogische Erfolge erzielt wurden.