Haus Kasel

Flash ist Pflicht!
Filmportrait - Haus Kasel
Haus Kasel
Haus Kasel

Zielgruppe:

Das Angebot der Mädchenwohngruppe „Haus Kasel“ richtet sich an Mädchen ab ca. 12 Jahren, deren soziale Benachteiligung und individuelle Beeinträchtigungen so erheblich sind, dass eine stationäre Unterbringung notwendig ist.

Hausleiterin Dipl.-Pädagogin Sandra Haupert
Hausleiterin Dipl.-Pädagogin Sandra Haupert

In einem eng strukturierten Rahmen bieten wir Schutz, Halt und Förderung für Mädchen u.a. mit folgenden Problematiken:

  • Sexuelle Missbrauchs- und Gewalterfahrungen
  • Störungen im Beziehungsgefüge der Herkunftsfamilie
  • Probleme in der Adoptivfamilie bzw. Pflegefamilie
  • Psychisch bedingte Entwicklungsauffälligkeiten
  • Essstörungen (Nachbetreuung); Borderlinetendenzen (nachbetreuende Arbeit für Mädchen, die in ihrer Entwicklung so weit voran geschritten sind, dass sie den Alltag bewältigen können
  • Beziehungsunfähige Mädchen; ADS/ADHS  
Therapiehund Paula
Therapiehund Paula

Betreuungsangebote:

  • Beziehungsangebote/Bezugspädagoginnensystem
  • Gruppe als Ort des sozialen Lernens
  • Eingehen auf individuelle Problemlagen
  • Bedarfsklärung und ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Unterstützung im lebenspraktischen Bereich
  • Vermittlung in die Reittherapie
  • Themenwochenenden
  • Elternarbeit, Einbeziehung der Herkunftsfamilie/ Adoptivfamilie / Pflegefamilie
  • Einzel- und Gruppengespräche mit system- bzw. familienberaterischen Anteilen
  • Förderung der schulischen und beruflichen Orientierung
  • Individuelle und gemeinsame Freizeitgestaltung wie z.B. Reiten, Schwimmen, Radfahren, Klettern, Gruppenunternehmungen und eine jährliche Ferienfreizeit
  • Trainingszimmer zur Verselbständigung

Um die vorliegenden Probleme der Mädchen und jungen Frauen umfassend bearbeiten zu können, ist eine Vernetzung mit anderen Institutionen äußerst wichtig.

Wir arbeiten mit verschiedenen Regelschulen, mit berufsbildenden Schulen sowie mit Schulen mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ zusammen. Außerdem besteht ein enger Austausch mit den jeweiligen Praktikums- bzw. Ausbildungsstellen und mit der Agentur für Arbeit.

Des Weiteren gibt es ständige Kontakte mit verschiedenen Beratungs- und Therapieangeboten, sowie mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Trier.  

Zielsetzung:

  • Auseinandersetzung mit und Aufbereitung von individuellen Problemlagen
  • Familiäre Beziehungsmuster transparent machen und verbessern
  • Erreichen von Schul- und Ausbildungsabschlüssen und Eingliederung in den beruflichen Alltag
  • Rückführung in familiäre Strukturen
  • Verselbständigung
Hausinterner Verselbständigungsbereich
Hausinterner Verselbständigungsbereich
Selber Kochen als Teil der Verselbständigung
Selber Kochen als Teil der Verselbständigung

Zusätzliche Leistungen:

In der letzten Zeit konnten wir beobachten, dass sich die Problemlagen der Mädchen und jungen Frauen, die in unserer Einrichtung betreut werden, etwas verschoben haben. Um dem Hilfebedarf gerecht zu werden und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu verbessern, haben wir einige zusätzliche Leistungen in unser Konzept aufgenommen:

Manchen Mädchen fällt es besonders schwer sich auf die neue Situation einzulassen. Für diese Mädchen und jungen Frauen erarbeiten wir zu Beginn der Betreuung einzelpädagogische Maßnahmen, welche stundenweise bis zu mehreren Tagen durchgeführt werden können.

Therapeutisches Reiten
Therapeutisches Reiten

Es gibt immer häufiger verstärktes Interesse der Eltern, an den Geschehnissen in der Wohngruppe und der Entwicklung ihrer Tochter teilzuhaben. Zusätzlich zu schon stattfindender Elternarbeit bieten wir hier familienberatende bzw. familientherapeutische Angebote an.

Manche Mädchen benötigen während bestimmter Prozesse intensivere Betreuung. Diese bieten wir in Form von Einzelbegleitung, verstärkter Betreuungspräsenz, u.ä. innerhalb des täglichen Geschehens an. Hierzu sind unterstützende Dienste notwendig, die zusätzlich zu der regulären Betreuung geleistet werden.